"Sich selbst zu lieben, ist der Beginn einer lebenslangen Freundschaft"
(Lord Goring in "Ein idealer Gatte")
Verhängnisvolle Affären stehen im Mittelpunkt dieser Gesellschaftskomödie: Die intrigante Mrs. Cheveley erpresst den aufstrebenden Unterstaatssekretär Sir Robert Chiltern mit einem Brief aus dessen Vergangenheit. Sie weiß, dass seine Karriere einst mit einem Insidergeschäft begann und droht nun, ihr Wissen preiszugeben. Als Cheveley das Geheimnis seiner Ehefrau verrät, bricht für die prinzipientreue Lady eine Welt zusammen. Chilterns Freund, der heiratsresistente Dandy Lord Goring, versucht, Robert zu helfen. Er droht Mrs. Cheveley, mit der auch er eine Vergangenheit hat, als Diebin zu entlarven. Und plötzlich steht Intrige gegen Intrige…
Oscar Wilde (1854 – 1900) in seinem Element: Sprachlich brillant und mit ironischem Witz zeigt er eine in ihrer Selbstgerechtigkeit gefangene Gesellschaft, die voller Häme immer wieder gerade jene Mitglieder fallen lässt, die sie zuvor in den Himmel gehoben hat. Geistreich enthüllt Wilde die Divergenz zwischen Schein und Sein und offenbart die Fadenscheinigkeit eines Gesellschaftskodex mit all seinen Normen, Rollenspielen und Illusionen.
Rechte: Suhrkamp-Verlag, Frankfurt
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(Lord Goring in "Ein idealer Gatte")
Verhängnisvolle Affären stehen im Mittelpunkt dieser Gesellschaftskomödie: Die intrigante Mrs. Cheveley erpresst den aufstrebenden Unterstaatssekretär Sir Robert Chiltern mit einem Brief aus dessen Vergangenheit. Sie weiß, dass seine Karriere einst mit einem Insidergeschäft begann und droht nun, ihr Wissen preiszugeben. Als Cheveley das Geheimnis seiner Ehefrau verrät, bricht für die prinzipientreue Lady eine Welt zusammen. Chilterns Freund, der heiratsresistente Dandy Lord Goring, versucht, Robert zu helfen. Er droht Mrs. Cheveley, mit der auch er eine Vergangenheit hat, als Diebin zu entlarven. Und plötzlich steht Intrige gegen Intrige…
Oscar Wilde (1854 – 1900) in seinem Element: Sprachlich brillant und mit ironischem Witz zeigt er eine in ihrer Selbstgerechtigkeit gefangene Gesellschaft, die voller Häme immer wieder gerade jene Mitglieder fallen lässt, die sie zuvor in den Himmel gehoben hat. Geistreich enthüllt Wilde die Divergenz zwischen Schein und Sein und offenbart die Fadenscheinigkeit eines Gesellschaftskodex mit all seinen Normen, Rollenspielen und Illusionen.
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