Gorge Orwell schrieb seinen Roman 1984 in den Jahren 1946/47 als Utopie eines
totalitären Überwachungsstaates.
1984 – nach einer Revolution in den 1960er Jahren ist die Welt in drei Länder aufgeteilt: Ozeanien, Eurasien und Ostasien. In Ozeanien herrscht ein totalitäres Überwachungsregime an dessen Spitze der Große Bruder steht. Die Bevölkerung wird durch Televisoren (Fernseher die senden und aufnehmen) und die Gedankenpolizei vollständig überwacht. Frei zu denken oder sich der Manipulation zu entziehen ist nahezu unmöglich. Winston Smith, der sich jedoch noch vage an die Zeit vor der Revolution erinnern kann, rebelliert innerlich gegen die herrschenden Zustände. Als er die ebenfalls rebellisch gesinnte Julia kennen und lieben lernt, beschließen beide aktiv gegen das Regime vorzugehen. Winston und Julia werden jedoch gefasst und im Ministerium für Liebe durch Folter und Gehirnwäsche gebrochen.
Die Inszenierung in der Werkstattbühne erweitert Orwells Roman um die fiktive Entstehungsgeschichte desselben und ermöglicht damit die Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung von den 1940er Jahren hin bis zum heutigen Überwachungsstaat, in dem manipulierte und konditionierte Bürger beispielsweise ihre privatesten Daten schon freiwillig preisgeben. Ein packendes Drama mit starken Bildern und beeindruckender Musik – aktueller denn je.
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totalitären Überwachungsstaates.
1984 – nach einer Revolution in den 1960er Jahren ist die Welt in drei Länder aufgeteilt: Ozeanien, Eurasien und Ostasien. In Ozeanien herrscht ein totalitäres Überwachungsregime an dessen Spitze der Große Bruder steht. Die Bevölkerung wird durch Televisoren (Fernseher die senden und aufnehmen) und die Gedankenpolizei vollständig überwacht. Frei zu denken oder sich der Manipulation zu entziehen ist nahezu unmöglich. Winston Smith, der sich jedoch noch vage an die Zeit vor der Revolution erinnern kann, rebelliert innerlich gegen die herrschenden Zustände. Als er die ebenfalls rebellisch gesinnte Julia kennen und lieben lernt, beschließen beide aktiv gegen das Regime vorzugehen. Winston und Julia werden jedoch gefasst und im Ministerium für Liebe durch Folter und Gehirnwäsche gebrochen.
Die Inszenierung in der Werkstattbühne erweitert Orwells Roman um die fiktive Entstehungsgeschichte desselben und ermöglicht damit die Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung von den 1940er Jahren hin bis zum heutigen Überwachungsstaat, in dem manipulierte und konditionierte Bürger beispielsweise ihre privatesten Daten schon freiwillig preisgeben. Ein packendes Drama mit starken Bildern und beeindruckender Musik – aktueller denn je.
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