Am 9. Mai 1805 stirbt ein Mann an chronischer Lungenentzündung, Darmverschlingung und Herzmuskellähmung. Seit über zehn Jahren war er schon todkrank. Zwischen immer häufiger werdenden Fieberanfällen schrieb er Theaterstücke und Poeme; wurde berühmt; wurde zum Gefährten Goethes. Doch zufrieden war er nie. Rastlos war dieser Mann, der am 10. November 1759 im schwäbischen Marbach als Johann Christoph Friedrich Schiller geboren wurde und kein halbes Jahrhundert später als Hofrat von Schiller in Weimar starb. Was war er für ein Mensch, der Autor der „Räuber“, des „Don Carlos“, des „Wilhelm Tell“; des Liedes „An die Freude“, der „Bürgschaft“? Wovon träumte er, was freute, was verfolgte ihn?
Das Programm „Schiller, wiedergetroffen“ lässt Friedrich S. als Untertan, Flüchtling, Schriftsteller, Liebhaber, Familienvater zu Wort kommen. In Lebensrückblicken begegnet er Zeitgenossen ebenso wie Figuren aus seinen Dramen und entdeckt allmählich seine eigene Biographie wieder.So entsteht ein faszinierendes Porträt Schillers zwischen Ideal und Leben.
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Das Programm „Schiller, wiedergetroffen“ lässt Friedrich S. als Untertan, Flüchtling, Schriftsteller, Liebhaber, Familienvater zu Wort kommen. In Lebensrückblicken begegnet er Zeitgenossen ebenso wie Figuren aus seinen Dramen und entdeckt allmählich seine eigene Biographie wieder.So entsteht ein faszinierendes Porträt Schillers zwischen Ideal und Leben.
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