Die ca. 90-minütige Lesung bietet nur eine kleine Auswahl aus der Überfülle der Gedichte zu Che Guevara und der Prosatexte zur Kubanischen Revolution. Sie schlieflt mit einem Auszug aus dem Tagebuch eines FARC-Kämpfers und dem Schlusskapitel des berühmten Buches Die Verdammten dieser Erde von Frantz Fanon.
I.
Gelesen werden Gedichte zu Che Guevara von Nicolás Guillén (Che Commandante, 1965 sowie Gitarre in größter Trauer, 1969, in der Vertonung von Paco Ibánez unter dem Titel Soldadito boliviano), zuvor zwei Seiten aus den Memoiren von Guillén zu den Gedichten, Pablo Nerudas Gedicht Trauer über den Tod eines Helden, 1969, René Depestre (Kantate vom Oktober über das Leben und den Tod des Kommandanten Ernesto Che Guevara, 1968), Peter Weiss (Er starb, als wir ihn gerade brauchten, 1968), Volker Braun (Nach dem Massaker der Illusionen, 1990) Hans Magnus Enzensberger (Ernesto Guevara de la Serna (1928-1967), 1975) sowie
II.
die Szene Hinterhalt oder Der neue Mensch aus dem Stück Guevara oder der Sonnenstaat (1983) von Volker Braun Prosa, beginnend mit Das ermordete Hündchen aus Episoden aus dem Revolutionskrieg (1963) von Ernest Che Guevara, Südliche Autobahn (1966) von Julio Cortázar, Auszüge aus den Romanen Die Initialen der Erde (1987) von Jesús Díaz und Le sacre du printemps (1978) von Alejo Carpentier, aus dem kubanischen Revolutionsreisebericht Sturm über dem Zuckerrohr von Jean-Paul Sartre aus dem Jahr 1960, aus dem Roman Die Masken (1987) von Régis Debray und
III. aus Kolumbien Ausschnitte aus dem Tagebuch eines Guerillero, das, wenn auch schon 1969 erschienen, deutlich macht, dass der Kampf der nationalen sozialistischen Befreiungsbewegungen noch lange nicht sein Ende gefunden hat, während das Ende des Kapitalismus mit seinem unaufhaltsamen weltweiten Niedergang besiegelt ist, womit gleichzeitig die Forderung nach einem neuen Denken und einem neuen Menschen erhoben wird,
IV. sowie sie Frantz Fanon am Ende seines legendären antikolonialistischen, kämpferischen Buches Die Verdammten dieser Erde (1969) gegenüber Europa aufstellte. Zu jedem Autoren werden kurze Informationen und Erläuterungen gegeben.
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I.
Gelesen werden Gedichte zu Che Guevara von Nicolás Guillén (Che Commandante, 1965 sowie Gitarre in größter Trauer, 1969, in der Vertonung von Paco Ibánez unter dem Titel Soldadito boliviano), zuvor zwei Seiten aus den Memoiren von Guillén zu den Gedichten, Pablo Nerudas Gedicht Trauer über den Tod eines Helden, 1969, René Depestre (Kantate vom Oktober über das Leben und den Tod des Kommandanten Ernesto Che Guevara, 1968), Peter Weiss (Er starb, als wir ihn gerade brauchten, 1968), Volker Braun (Nach dem Massaker der Illusionen, 1990) Hans Magnus Enzensberger (Ernesto Guevara de la Serna (1928-1967), 1975) sowie
II.
die Szene Hinterhalt oder Der neue Mensch aus dem Stück Guevara oder der Sonnenstaat (1983) von Volker Braun Prosa, beginnend mit Das ermordete Hündchen aus Episoden aus dem Revolutionskrieg (1963) von Ernest Che Guevara, Südliche Autobahn (1966) von Julio Cortázar, Auszüge aus den Romanen Die Initialen der Erde (1987) von Jesús Díaz und Le sacre du printemps (1978) von Alejo Carpentier, aus dem kubanischen Revolutionsreisebericht Sturm über dem Zuckerrohr von Jean-Paul Sartre aus dem Jahr 1960, aus dem Roman Die Masken (1987) von Régis Debray und
III. aus Kolumbien Ausschnitte aus dem Tagebuch eines Guerillero, das, wenn auch schon 1969 erschienen, deutlich macht, dass der Kampf der nationalen sozialistischen Befreiungsbewegungen noch lange nicht sein Ende gefunden hat, während das Ende des Kapitalismus mit seinem unaufhaltsamen weltweiten Niedergang besiegelt ist, womit gleichzeitig die Forderung nach einem neuen Denken und einem neuen Menschen erhoben wird,
IV. sowie sie Frantz Fanon am Ende seines legendären antikolonialistischen, kämpferischen Buches Die Verdammten dieser Erde (1969) gegenüber Europa aufstellte. Zu jedem Autoren werden kurze Informationen und Erläuterungen gegeben.
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