Loriot - Die Ente bleibt draußen
Wiederaufnahme wegen des großen Erfolgs - Nur für kurze Zeit!


"Über Loriot" schreiben zu wollen, heißt Eulen nach Athen zu tragen. Dieser Mann wurde und wird mit allem überhäuft, wonach andere ein Leben lang umsonst lechzen: vom Grimme-Preis bis zum Großen Verdienstkreuz, von der Goldenen Kamera bis zur Goldenen Europa. Seine runden Geburtstage, wie kürzlich der 85., sind Meilensteine in der bundesdeutschen Fernsehgeschichte und bescheren uns kurzweilige Ehrungen, gespickt mit den vergnüglichsten Eigenleistungen des Jubilars.

Loriot ist längst eine Institution. An ihm scheiden sich keine Geister. Sein Humor ist feinsinnig, geistreich und albern, aber stets unverwechselbar. Seine „Dramatischen Werke“ sind ebenso längst Legenden. Ob der „Saugblaser Heinzelmann“ oder „Herr Müller-Lüdenscheid“ – Loriots Sprachschöpfungen haben Eingang in unsere Sprache gefunden. Loriot selbst beschreibt seine „Dramatischen Werke“ als Kolossalwerk und hebt die Kürze seiner Stücke als angenehm gegenüber den Stücken älterer Autoren wie Shakespeare, Schiller oder Goethe hervor.

Das Werkstattbühnen-Publikum darf auf dramatische Verarbeitungen aus allen Lebensbereichen gespannt sein, denn Loriot stellt sich dem Thema Heim und Familie ebenso unerschrocken wie den Szenen einer Ehe oder Politik und Wirtschaft. Erleben Sie mit, wenn das Kochen eines Frühstückseis zu einer Ehe gefährdenden Angelegenheit wird und warum Lottogewinner Erwin Lindemann behauptet, der Heilige Vater betreibe in Wuppertal eine Herrenboutique.


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