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Schauspiel
Nach George Orwell:
1984

 

Textbearbeitung/Inszenierung/Bühnengestaltung:
Markus Czygan

Regieassistenz: Eva Brief
Musik: Michael Rau, Klaus Ratzek

Bühnenmalerei: August Stern
Technik: Daniel Lang, Bernd Albrecht

Mitwirkende: Caro Barczyk, Julia Henning, Britta Schramm, Dagmar Holländer, Jörg Holländer, Christian Irvin, Stephan Ladnar

 

 


Vorstellungen:
Beginn jeweils 20 Uhr

März 2008
Sa 29. (Premiere)

April 2008
Mi
02. Fr 04. Sa 05.

Mi 09. Fr 11. Sa 12. Mi 16.
Fr 18. Sa 19. So 20. Mi 23.

Fr 25. Sa 26. So 27. Mi 30.

Mai 2008
Fr 02. Sa 03. So 04. Mi 07.
Fr 09. Sa 10. So 11. Mi 14.
Fr 16. Sa 17. So 18. Mi 21.
Fr 23. Sa 24.
(Dernière)

 

 

 




handkeSzene

 


Nach George Orwell:
1984

George Orwell schrieb seinen Roman 1984 in den Jahren 1946/47 als Utopie eines totalitären Überwachungsstaates. 1984 - nach einer Revolution in den 1960er Jahren ist die Welt in drei Länder aufgeteilt: Ozeanien, Eurasien und Ostasien. In Ozeanien herrscht ein totalitäres Überwachungsregime an dessen Spitze der Große Bruder steht. Die Bevölkerung wird durch Televisoren (Fernseher die senden und aufnehmen) und die Gedankenpolizei vollständig überwacht. Frei zu denken oder sich der Manipulation zu entziehen ist nahezu unmöglich. Winston Smith, der sich jedoch noch vage an die Zeit vor der Revolution erinnern kann, rebelliert innerlich gegen die herrschenden Zustände. Als er die ebenfalls rebellisch gesinnte Julia kennen und lieben lernt, beschließen beide aktiv gegen das Regime vor zu gehen. Winston und Julia werden jedoch gefasst und im Ministerium für Liebe durch Folter und Gehirnwäsche gebrochen. Die Inszenierung in der WerkstattBühne erweitert Orwells Roman um die fiktive Entstehungsgeschichte des selben und ermöglicht damit die Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung von den 1940er Jahren hin bis zum heutigen Überwachungsstaat, in dem manipulierte und konditionierte Bürger beispielsweise ihre privatesten Daten schon freiwillig preisgeben. Ein packendes Drama mit starken Bildern und beeindruckender Musik – aktueller denn je.

 

Kritik84

Mainpost Kritik 31.03.2008